Altcoins haben seit dem Höhepunkt des Bullenzyklus 2021 einen anhaltenden strukturellen Rückgang erlitten. Während Bitcoin es geschafft hat, Teile seines Makro-Aufwärtstrends zu bewahren,Altcoins haben seit dem Höhepunkt des Bullenzyklus 2021 einen anhaltenden strukturellen Rückgang erlitten. Während Bitcoin es geschafft hat, Teile seines Makro-Aufwärtstrends zu bewahren,

Über FTX-Ära-Tiefs hinaus: 38 % der Altcoins erreichen Rekordtiefs, während Liquidität die Krypto-Peripherie verlässt

2026/03/04 09:00
3 Min. Lesezeit
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Altcoins haben seit dem Höhepunkt des Bullenzyklus 2021 einen anhaltenden strukturellen Rückgang erlebt. Während Bitcoin es geschafft hat, Teile seines Makro-Aufwärtstrends zu bewahren, haben die meisten alternativen Token über mehrere Zeitrahmen hinweg anhaltend niedrigere Hochs und niedrigere Tiefs verzeichnet. Für viele Projekte hat sich das, was als zyklische Korrektur begann, zu einer mehrjährigen Erosion von Kapital, Liquidität und Anlegervertrauen entwickelt.

Aktuelle Daten, die der Analyst Darkfost geteilt hat, unterstreichen die Schwere der Situation: Etwa 38% der Altcoins werden jetzt nahe ihrem Allzeittief gehandelt. Diese Zahl übertrifft die Stresslevel, die unmittelbar nach dem FTX-Zusammenbruch beobachtet wurden, und hebt hervor, dass die aktuelle Schwäche nicht nur episodisch, sondern systemisch ist.

Das breitere Makro-Umfeld bleibt feindlich gegenüber spekulativer Positionierung. Die Liquiditätsbedingungen sind fragil, und die Kapitalallokation erscheint zunehmend selektiv. Anstatt in höhere Beta-Krypto-Assets zu rotieren, fließen Gelder in Richtung Aktien und Rohstoffe, wo Volatilität und Narrativklarheit derzeit stärker sind. In einem solchen Umfeld neigen Altcoins – die stark von Überschussliquidität und Risikobereitschaft abhängen – dazu, unverhältnismäßig zu leiden.

Altcoins auf Zyklus-Tiefs, während strukturelle Regression ihren Höhepunkt erreicht

Darkfost hebt hervor, dass die Kennzahl „Prozentsatz der Altcoins nahe dem Allzeittief" ein direktes Maß für strukturellen Stress über den breiteren Kryptomarkt hinweg bietet. Auf den aktuellen Niveaus werden etwa 38% der Altcoins nahe ihren historischen Tiefs gehandelt – was die schwerste Regression markiert, die während dieses Zyklus beobachtet wurde. Dies ist keine lokalisierte Korrektur bei einer Handvoll schwacher Token; es spiegelt eine weitverbreitete Kontraktion der Bewertungen über das gesamte Altcoin-Spektrum wider.

Percentage Altcoins near ATL | Source: CryptoQuant

Zur Kontextualisierung: Die Kennzahl erreichte zuvor im April 2025 einen Höchstwert von etwa 35% und erreichte unmittelbar nach dem FTX-Zusammenbruch etwa 37,8%. Die Tatsache, dass der aktuelle Wert beide dieser Perioden übertrifft, unterstreicht, wie anhaltend der Druck geworden ist. Trotz intermittierender Erholungen ist es nicht gelungen, dass sich eine Kapitalrotation in Altcoins auf nachhaltige Weise materialisiert hat.

Das Diagramm erfasst effektiv die vorherrschende Stimmung: Anleger bleiben defensiv, Liquidität ist selektiv und die spekulative Appetit ist gedämpft. In solchen Phasen sind Altcoins – typischerweise höhere Beta-Instrumente – unverhältnismäßig betroffen.

Doch historisch gesehen ist einer extremen Verschlechterung oft ein Wendepunkt vorausgegangen. Wenn die Positionierung übermäßig komprimiert wird und die Erwartungen tief pessimistisch sind, beginnt sich Asymmetrie zu entwickeln. Während das Timing ungewiss bleibt, sind strukturell depressive Bedingungen auch die Umgebungen, in denen längerfristige Chancen tendenziell entstehen.

Altcoin-Marktkapitalisierung belastet wichtige wöchentliche Unterstützungsstufe, während Breite schwächer wird

Das Wochenchart der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung ohne die Top-10-Assets hebt die strukturelle Fragilität des breiteren Altcoin-Segments hervor. Derzeit bei etwa 169 Milliarden US-Dollar schwebend, hat der Index sich deutlich von seinen Höchstständen 2025 zurückgezogen und drückt nun in eine historisch sensible Nachfragezone.

Altcoins struggling at key level | Source: OTHERS chart on TradingView

Technisch gesehen ist der Preis unter die 50-Wochen- (blau) und 100-Wochen- (grün) gleitenden Durchschnitte gefallen, die beide begonnen haben, sich umzudrehen. Diese Ausrichtung signalisiert einen Verlust der mittelfristigen Dynamik. Der 200-Wochen gleitende Durchschnitt (rot), der sich leicht über den aktuellen Niveaus befindet, fungiert nun als dynamischer Widerstand statt als Unterstützung – eine bemerkenswerte Verschiebung im Vergleich zur Erholungsphase, die 2023 und Anfang 2024 zu sehen war.

Die Struktur ähnelt einer niedrigeren Hochformation nach dem Höchststand 2025, was auf Verteilung statt Akkumulation hindeutet. Das Handelsvolumen expandierte während größerer Ausverkäufe, insbesondere bei großen roten Wochenkerzen, was auf erzwungene Exits und Liquiditätsstress hinweist statt auf geordnete Konsolidierung.

Aus zyklischer Perspektive stellt die 160–170 Milliarden US-Dollar Region einen wichtigen Wendepunkt dar. Ein nachhaltiger Durchbruch unter diese Zone würde den Weg in Richtung der 130–140 Milliarden US-Dollar Spanne öffnen und die Unterstützungsniveaus von 2023 erneut besuchen. Umgekehrt wäre eine wöchentliche Rückeroberung des 200-Wochen-Durchschnitts erforderlich, um strukturelle Stabilisierung zu signalisieren.

Vorgestelltes Bild von ChatGPT, Chart von TradingView.com 

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