PANews berichtete am 29. März unter Berufung auf CoinDesk, dass Kanada seit 2019 Krypto-Spenden erlaubt hat, diese jedoch bei den Bundeswahlen 2021 und 2025 praktisch nicht existierten. Die Aufsichtsbehörden sind der Ansicht, dass die „Pseudo-Anonymität" und die Schwierigkeit bei der Rückverfolgung von Geldern bei Krypto-Vermögenswerten ein potenzielles Risiko für die Wahltransparenz darstellen, weshalb sie ein vollständiges Verbot anstreben. Es ist bekannt, dass die kanadische Regierung am 26. März das Gesetz über starke und freie Wahlen (Bill C-25) eingeführt hat, das ein vollständiges Verbot der Verwendung von Krypto-Vermögenswerten wie Bitcoin für politische Spenden vorschlägt und diese zusammen mit Zahlungsanweisungen und Prepaid-Zahlungsinstrumenten als „schwer rückverfolgbare" Geldformen einstuft. Dieses Verbot umfasst registrierte politische Parteien, Kandidaten, Wahlkampfteams und Drittanbieter-Werbeeinheiten für Wahlkampfwerbung, was bedeutet, dass Krypto-Vermögenswerte vollständig vom Finanzierungssystem der Bundeswahlen ausgeschlossen werden. Dieser Schritt folgt dem kürzlich verhängten vorübergehenden Verbot von Krypto-Spenden für politische Zwecke im Vereinigten Königreich und zeigt deutlich einen Trend zu strengerer Regulierung.
Dem Gesetzentwurf zufolge müssen alle unter Verstoß gegen die Vorschriften erhaltenen Krypto-Spenden innerhalb von 30 Tagen zurückgegeben oder entsorgt und an die Staatskasse abgeführt werden. Die Höchststrafe kann das Doppelte des Verstoßbetrags zuzüglich einer zusätzlichen Strafe von bis zu 100.000 US-Dollar betragen. Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit in der ersten Lesung im Parlament.
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