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Ist Bitcoins Preis bei 58.000 $ in Gefahr, nachdem die US-10-Jahres-Renditen die 5 %-Marke erreichen und die ölgetriebene Inflation steigt

2026/03/29 11:01
3 Min. Lesezeit
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Bitcoin startete den März mit starker Dynamik, stieg auf ein Hoch von 76.000 $ und positionierte sich für seinen ersten bullischen Monatsabschluss seit einem halben Jahr. Diese Entwicklung hat sich jedoch inzwischen aufgelöst.

Der frühe Optimismus, der durch geopolitische Entwicklungen mit den USA, dem Iran und den Golfstaaten angetrieben wurde, ist einer makroökonomisch bedingten Vorsicht gewichen. Zum Zeitpunkt der Erstellung wurde Bitcoin [BTC] nahe 66.126 $ gehandelt, hielt wichtige Niveaus, zeigte aber Anzeichen von Anfälligkeit, da sich die Stimmung verändert.

Anleiherenditen steigen und ziehen die Schrauben an

Die 10-jährige US-Staatsanleiherendite hat sich als zentraler Treiber der Marktrichtung herauskristallisiert. Tatsächlich schien die Kursbewegung zum Redaktionsschluss darauf hinzudeuten, dass sich die Rendite möglicherweise in einem bullischen Flaggenmuster konsolidiert, typischerweise ein Vorbote für weiteren Aufwärtstrend.

Ein bestätigter Ausbruch könnte die Renditen in Richtung 5,0 % oder höher treiben und damit Höchststände aus dem Jahr 2023 erneut erreichen. Ein solcher Schritt würde wahrscheinlich die Kapitalrotation aus Risikoanlagen beschleunigen.

Höhere Renditen stärken tendenziell die Attraktivität von festverzinslichen Instrumenten und ziehen Liquidität von spekulativen Märkten ab. Für Bitcoin hat sich diese Dynamik historisch in Abwärtsdruck übersetzt.

Quelle: TradingView

Zwischen Oktober 2021 und Dezember 2022 beispielsweise stiegen die Renditen von 1,45 % auf 3,90 %. Während Bitcoin im gleichen Zeitraum von 67.000 $ auf 16.256 $ fiel.

Wenn die Renditen sich in Richtung 5 % ausweiten, könnte Bitcoin auf seine nächste Nachfragezone zwischen 58.632 $ und 55.302 $ zurückgehen.

ETF-Flüsse drehen, während US-Investoren Risiken reduzieren

Die institutionelle Stimmung in den USA beginnt sich ebenfalls zu drehen. Tatsächlich haben Spot-Bitcoin-börsengehandelte Fonds ihre ersten bedeutenden Abflüsse seit fünf Wochen verzeichnet – ein Signal für eine Verschiebung hin zu einer risikoaversen Haltung.

Etwa 296 Millionen $ verließen diese Fonds in der vergangenen Woche und machten einen Teil der 2,12 Milliarden $ rückgängig, die in den vorangegangenen vier Wochen akkumuliert wurden. Die Verschiebung deutete darauf hin, dass kürzliche Käufer möglicherweise beginnen, Positionen abzubauen, da makroökonomische Risiken zunehmen.

Quelle: Sosovalue

Die Daten von Ende Februar spiegelten diesen Trend am besten wider. Allein zwischen dem 26. und 27. Februar erreichten die Abflüsse etwa 396,7 Millionen $, was zeigt, wie schnell sich die Stimmung umkehren kann.

Mit nur noch wenigen Handelssitzungen im März könnte anhaltendes Verkaufen nun den bärischen Monatsabschluss zementieren.

Öl-Anstieg schürt Inflationssorgen

Hier bleibt der Inflationshintergrund eine Schlüsselvariable. Die Rohölpreise sind stark gestiegen und haben ein bereits fragiles makroökonomisches Umfeld unter Druck gesetzt.

Brent-Rohöl ist bereits von etwa 75 $ zu Beginn des Monats auf etwa 106 $ gestiegen, während WTI-Rohöl zum Redaktionsschluss nahe 101 $ gehandelt wurde. Die Bewegung verwies auf Versorgungsunterbrechungen und geopolitische Spannungen, die beide das Risiko bergen, die Inflation auf erhöhtem Niveau zu halten.

Anhaltend hohe Energiepreise begrenzen die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen geldpolitischen Lockerung, halten die Renditen erhöht und die Finanzbedingungen straff.

Tatsächlich wies eine aktuelle Analyse darauf hin, dass ölgetriebene Inflation ein direkter Gegenwind für Bitcoin ist, insbesondere bei Störungen im Zusammenhang mit der Straße von Hormus. Während Marktanalysten argumentieren, dass Bitcoin als Absicherung dienen könnte, deutet die aktuelle Kursbewegung darauf hin, dass er eng mit den breiteren Liquiditätsbedingungen verbunden bleibt.


Zusammenfassung

  • Die 10-jährige US-Staatsanleiherendite nähert sich einem Ausbruch, was das Risiko einer breiteren Markt-Neubewertung erhöht.
  • US-Investoren haben begonnen, Bitcoin abzustoßen, da ölgetriebene Inflation weiterhin die makroökonomischen Aussichten verkompliziert.

Quelle: https://ambcrypto.com/is-bitcoins-price-at-risk-of-58k-after-u-s-10-year-yields-near-5-oil-driven-inflation/

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