Der Clarity Act sorgte Anfang dieser Woche für Schlagzeilen in den Nachrichten zur Krypto-Regulierung, hauptsächlich aufgrund der Konfrontation zwischen Coinbase und dem Senat. Während dies den Fortschritt des Gesetzes zu blockieren drohte, enthüllte Cynthia Lummis gerade einige gute Nachrichten für DeFi.
Senatorin Cynthia Lummis hob eine positive Seite des Kryptowährung Gesetzes hervor, die größtenteils übersehen wurde. In einem kürzlichen Beitrag enthüllte sie, dass die Gesetzgeber in den letzten Wochen einige wichtige Änderungen vorgenommen haben, die darauf abzielen, die Sicherheit in DeFi zu verbessern.
Laut Senatorin Lummis zielten diese Änderungen darauf ab, DeFi so sicher wie nie zuvor zu machen, indem kritische Schutzmaßnahmen eingeführt werden. Sie bemerkte auch, dass es wichtig sein wird, dass diese Verbesserungen in der endgültigen Version des Clarity Act enthalten sind.
Krypto-Regulierung konzentriert sich auf CLARITY Act | Quelle: Cynthia Lummis, X
Senatorin Lummis war eine der wichtigsten Unterstützerinnen des Kryptowährung Gesetzes. Um ihre Aussage bezüglich der dem Gesetz hinzugefügten Schutzmaßnahmen zu verstehen, müssen wir zunächst betrachten, warum höhere Sicherheitsniveaus in DeFi wichtig sind.
DeFi-Enthusiasten haben sich dafür eingesetzt, dass Regierungen sich vom Krypto-Regulierungssegment fernhalten. Insbesondere nach früheren Versuchen der US-Regierung, durch Regulierung mehr Kontrolle über DeFi zu erlangen.
Trotz dieser Bedenken benötigt das DeFi-Segment weiterhin eine gewisse Form der Regulierung, um einige wichtige Probleme anzugehen. Zum Beispiel hat das DeFi-Segment wie der Wilde Westen operiert, mit kaum jeglicher Aufsicht.
Infolgedessen fehlt den Nutzern ein kritischer Schutz vor betrügerischen Akteuren oder böswilligen Personen. Oftmals gingen Gelder verloren, weil Entwickler die Kontrolle oder den Zugriff auf Nutzerguthaben erlangten.
Im Rahmen der Diskussion über den Clarity Act umfassen die Kontrollmaßnahmen Anreize für fehlenden Entwicklerzugriff. Cynthia Lummis stellte fest, dass gemäß neuen Vorschlägen Entwickler, die keine Kontrolle über Nutzerguthaben haben, von Geldtransferregeln ausgenommen werden. Sie müssen auch keine KYC implementieren.
Mit anderen Worten konzentriert sich der Clarity Act auf die Regulierung von Projekten oder Unternehmen, die Nutzerguthaben kontrollieren oder über eine nicht-neutrale Software-Infrastruktur verfügen. Dieser Ansatz wird Berichten zufolge DeFi ermöglichen, die Autonomie über Dinge wie Selbstverwahrung zu bewahren.
Bisher sind die Gesetzgeber hinter dem Clarity Act vorsichtig vorgegangen, um Verletzungen der Freiheiten der DeFi-Nutzer zu vermeiden. Dennoch könnte der Clarity Act immer noch DeFi-Regeln implementieren, die letztendlich den Nutzern zugutekommen.
Zum Beispiel haben Gesetzgeber an Regeln gearbeitet, die Anti-Betrugs-Maßnahmen einführen könnten. Solche Maßnahmen sind entscheidend, da das Fehlen klarer regulatorischer Aufsicht DeFi zu einem Ziel für betrügerische Aktivitäten macht.
Senatorin Cynthia Lummis glaubt, dass die vorgeschlagenen Änderungen dazu beitragen werden, DeFi sicherer zu machen. Ihr Update hob auch die positive Seite der Krypto-Regulierungsreise hervor, die leider von Verzögerungen geprägt war.
In Bezug auf Verzögerungen haben jüngste Entwicklungen nun alle Hoffnungen zunichtegemacht, dass der Clarity Act im März verabschiedet wird. Der Zeitplan wurde nun auf April verschoben.
Unterdessen sah sich Coinbase Gegenwind ausgesetzt, nachdem sie die neuesten Vorschläge abgelehnt hatte. Die Krypto-Börse wandte sich besonders gegen das Verbot der Zinsgenerierung auf Stablecoins.
Der Clarity Act war bisher von Verzögerungen und Streitigkeiten geprägt. Dennoch bleiben krypto-freundliche Gesetzgeber wie Cynthia Lummis optimistisch bezüglich seines Fortschritts.
Während es nun näher an der Verabschiedung ist als je zuvor, haben Analysten über seine potenziellen Auswirkungen spekuliert. Einige glauben, dass es der Katalysator sein könnte, den der Krypto-Markt benötigt, um Vertrauen in den Markt zurückzubringen.
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