Die Inflation hat sich abgekühlt, aber die Preise bleiben erhöht
Präsident Trump hat behauptet, dass Preise und Inflation gesunken sind, aber aktuelle öffentliche Daten deuten auf Disinflation hin, ein langsameres Tempo der Anstiege, anstatt auf breite Preisrückgänge. Die Unterscheidung zwischen der Änderungsrate und dem Preisniveau ist entscheidend für das Verständnis der Erschwinglichkeit für Haushalte.
Laut AP News stieg der Verbraucherpreisindex (CPI) im Januar 2026 im Jahresvergleich um etwa 2,4 %, während die Kerninflation bei etwa 2,5 % lag. Diese Werte deuten auf eine Entspannung der Inflation im Vergleich zu früheren Höchstständen hin, bedeuten jedoch nicht, dass das allgemeine Preisniveau gefallen ist.
Basierend auf Daten des Bureau of Labor Statistics stiegen wichtige Kategorien wie Lebensmittel und Haushaltsstrom in den jüngsten Erhebungen weiter an, um etwa 3 % bzw. mehr als 5 %. Diese Beständigkeit hilft zu erklären, warum viele Haushalte immer noch von einer Belastung berichten, selbst wenn sich die Schlagzeilen-Indikatoren abschwächen. Die politischen Entscheidungsträger der Federal Reserve beobachten diese Preistrends bei der Bewertung der wirtschaftlichen Bedingungen.
Aktien und 401(k)-Guthaben steigen, aber die Gewinne variieren
Wie von S&P Global Market Intelligence berichtet, haben US-Aktien, einschließlich des S&P 500, in den letzten Perioden starke Gewinne verzeichnet. Diese Performance tendiert dazu, Altersvorsorgekonten mit bedeutendem Aktienanteil zu steigern, obwohl sich die individuellen Ergebnisse unterscheiden.
Wie Moneywise unter Berufung auf Fidelity-Daten berichtete, stiegen die durchschnittlichen 401(k)-Guthaben im dritten Quartal 2025 im Jahresvergleich um etwa 9 % auf ein Allzeithoch. Dennoch hängen 401(k)-Guthaben von der Vermögensallokation, Gebühren und Beiträgen ab, und die realen Ergebnisse basieren auf der inflationsbereinigten Kaufkraft.
Für Arbeitnehmer, die näher am Ruhestand sind, können Portfolio-Diversifikation und Timing zu sehr unterschiedlichen Kontoverläufen im Vergleich zu jüngeren Sparern führen, die denselben Markt erleben. Gewinne auf Indexebene garantieren keine parallelen Gewinne für jeden Teilnehmer.
Disinflation versus Preisrückgänge: Warum sich Käufer unter Druck fühlen
Disinflation bedeutet, dass sich die Inflationsrate verlangsamt; es bedeutet nicht, dass die Preise fallen. Wenn der Verbraucherpreisindex langsamer steigt, aber positiv bleibt, steigt das Preisniveau weiter an, insbesondere in hartnäckigen Kategorien wie Miete, Lebensmittel und Versorgungsleistungen.
Ökonomen haben diese Unterscheidung in der jüngsten Berichterstattung über Lebenshaltungskosten betont. „Man kann den Leuten nicht sagen, dass die Preise nicht gestiegen sind, wenn sie gestiegen sind", sagte Betsey Stevenson, Wirtschaftsprofessorin an der University of Michigan, in einer NPR-Berichterstattung.
Auch breitere politische Debatten sind wichtig: Im Jahr 2024 warnten Nobelpreisträger davor, dass vorgeschlagene Zölle das Risiko bergen, die Inflation wieder anzufachen, wie von CNBC berichtet. Die neuesten Werte deuten auf eine kühlere Kerninflation hin, aber ungleichmäßige Kategoriebelastungen deuten darauf hin, dass eine Entlastung für viele Haushalte begrenzt sein könnte.
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