Die Dezentralisierungserzählung von DeFi wird nun auf die Probe gestellt, da Governance-Daten zeigen, dass die Macht nicht breit verteilt ist. Das Papier der EZB vom März 2026 zeigt, dass die Top 100 Inhaber über 80% der Token bei großen Protokollen kontrollieren und eine klare Konzentration bilden.
Da diese Struktur fortbesteht, verlagert sich die Entscheidungsfindung auf eine kleine Gruppe, die oft Treasuries, Gründer und zentralisierte Börsen umfasst. Delegation verstärkt diesen Effekt, da nur 10–20 Wähler bis zu 96% der delegierten Macht kontrollieren.
Quelle: XDie Beteiligung bleibt mit 5–12% niedrig, was bedeutet, dass die meisten Inhaber die Ergebnisse nicht beeinflussen und die Kontrolle in weniger Händen bleibt. Dieses Ungleichgewicht ist wichtig, weil Regulierungsbehörden nun identifizieren können, wer Protokollentscheidungen prägt.
Da Rahmenwerke wie MiCA strenger werden, erhöhen diese sichtbaren Kontrollpunkte die regulatorische Exposition. Diese Verschiebung deutet darauf hin, dass DeFi einer ähnlichen Aufsicht wie traditionelle Finanzstrukturen ausgesetzt sein könnte.
DeFi-Governance verengt sich, aber wer hat die Kontrolle?
Die DeFi-Governance verlagert sich von breitem Eigentum zu konzentrierter Kontrolle, da Delegation die Entscheidungsmacht an eine kleine Gruppe übergibt. Das Papier der EZB vom März 2026 zeigt den Trend deutlich, wobei die Top 20 Wähler bei Ampleforth 96,04% der delegierten Stimmen kontrollieren.
Quelle: ECB.Europa.euDa sich diese Struktur entwickelt, hängen die Ergebnisse mehr von einer kleinen Anzahl aktiver Delegierter ab als von der größeren Inhaberbasis. Der Einfluss konzentriert sich schnell, wie die Tatsache zeigt, dass die Top 18 von Uniswap 52% und die Top 10 von MakerDAO 66% kontrollieren.
Da jedoch ein Drittel bis fast 50% der Top-Wähler nicht identifiziert werden können, führt dieser Fokus nicht zu offensichtlicher Rechenschaftspflicht. Delegation trennt nachvollziehbares Eigentum vom Einfluss, weshalb dies geschieht.
Dies schafft einen Markt, in dem die Kontrolle konzentriert, aber teilweise verborgen ist. Infolgedessen schwächt sich die Dezentralisierung von DeFi, während der regulatorische Druck steigt, ohne die Durchsetzbarkeit vollständig zu klären.
DAO-Token werden neu bewertet, während die Dezentralisierung schwächer wird
Eine solche Konzentration delegierter Stimmrechte wirkt sich nun auf die Preise von DAO-Token aus, da die Märkte neu bewerten, wie dezentralisiert diese Systeme wirklich sind. Die Entscheidungsfindung bleibt auf eine kleine Gruppe beschränkt, wobei die Beteiligung bei 4–12% liegt.
Aufgrund des Mangels an weitverbreiteter Kontrolle sinkt die Dezentralisierungsprämie, während sich der Trend fortsetzt. Investoren beginnen, den wahren Wert von Governance-Token zu bezweifeln, was diesen Trend bedeutsam macht.
Das wahrgenommene Risiko steigt, wenn Regulierungsbehörden deutliche Kontrollgruppen hervorheben, was zusätzlichen Druck auf Token mit laxer Governance ausübt. Gleichzeitig werden Protokolle, die transparenter sind und mehr Menschen einbeziehen, beliebter.
Diese Verschiebung deutet darauf hin, dass DAO-Token basierend auf der Governance-Qualität bewertet werden, wobei breitere Beteiligung den Wert unterstützt, während konzentrierte Kontrolle zu schwächerer Performance führt.
Abschließende Zusammenfassung
- Die DeFi-Governance zeigt konzentrierte Kontrolle, schwächt die Dezentralisierung und erhöht die regulatorische Exposition.
- Die Konzentration der DeFi-Governance übt Druck auf DAO-Token-Bewertungen aus, da Märkte stärkere Transparenz und breitere Beteiligung bevorzugen.
Quelle: https://ambcrypto.com/decentralization-at-risk-as-100-wallets-hold-80-of-defi-supply-report/




