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Bitcoin um 25 % im 1. Quartal gefallen – Wird die Korrektur der Kryptowährungen bärisch?

2026/03/28 18:03
3 Min. Lesezeit
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Der Iran-Krieg hat nun die Ein-Monats-Marke überschritten, und die Märkte scheinen mit einem Realitätscheck aufzuwachen.

Um zu verstehen, wohin sich die Dinge im Q2 entwickeln könnten, hilft es, zu betrachten, wo die Märkte derzeit stehen. Aus technischer Sicht war der vergangene Monat reine Volatilität, angetrieben von einigen wichtigen Bewegungen: Die Ölpreise sind um über 50% gestiegen, die Renditen von US-Staatsanleihen sind um etwa 13% gestiegen, während Gold um fast 15% gefallen ist.

Vor diesem Hintergrund erscheint die 0,5% Korrektur des Kryptomarktes relativ gedämpft, was darauf hindeutet, dass Risikoanlagen bisher gut gehalten haben. Aber wird diese Widerstandsfähigkeit jetzt auf die Probe gestellt? Betrachtet man das untenstehende Diagramm, scheint dieses Szenario nicht allzu unwahrscheinlich.

Quelle: CME FedWatch Tool

Laut The Kobeissi Letter preist die Federal Reserve bis Dezember 2027 keine Zinssenkungen mehr ein. Stattdessen haben sich die Erwartungen in Richtung einer 51%igen Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bis März 2027 verschoben, eine scharfe Stimmungswende in nur vier Wochen, die widerspiegelt, wie schnell sich die makroökonomischen Bedingungen geändert haben.

Natürlich stellt sich die Frage, was diese Verschiebung antreibt? Wie der Gründer von The Kobeissi Letter anmerkte, deuten ihre Modelle darauf hin, dass bei steigenden Öl- und Gaspreisen die US-VPI-Inflation auf 3,5% steigen könnte, etwa 150 Basispunkte über dem langfristigen Ziel der Fed. 

In diesem Szenario verlagert sich die Argumentation in Richtung einer strafferen Geldpolitik, was bedeutet, dass die Fed eher zu Zinserhöhungen als zu Zinssenkungen tendieren würde. Für Krypto-Assets, die sich bisher wie eine Inflationsabsicherung verhalten haben, stellt sich eine zentrale Frage: Können sie diese Erzählung weiterhin aufrechterhalten, während die Märkte die Zinserwartungen rasch neu bewerten?

Q2 beginnt mit Kryptomärkten, die sich einem Realitätscheck stellen

Im Vergleich zum durchschnittlichen 45% ROI im Q1 liegt die Q2-Rendite von Bitcoin [BTC] näher bei 28%.

Historisch gesehen haben Kryptomärkte im Q2 nach einer stärkeren Q1-Performance tendenziell verlangsamt. Der Zyklus 2025 durchbrach jedoch dieses Muster, wobei BTC im Q2 nach einer -12% Korrektur im Q1 etwa 30% Gewinne verzeichnete, was die erste derartige Umkehrung seit dem Marktzyklus 2020 markierte.

Natürlich stellt sich nun die Frage: Könnte sich mit BTC, der bereits im Q1 fast 25% korrigiert hat, eine ähnliche Bewegung im Stil von 2025 aufbauen? Bemerkenswerterweise beginnen hier die sich verändernden Zinserwartungen eine Rolle zu spielen. Die Stimmung zeigt deutlich, dass Anleger Risiken neu bewerten, wobei der Crypto Fear & Greed Index in weniger als einer Woche um 10 Punkte gefallen ist und nun nur noch drei Punkte vom Territorium „extremer" Angst entfernt ist.

Quelle: CryptoQuant

Inzwischen zeigen sich die Auswirkungen auch On-Chain. 

Wie das obige Diagramm zeigt, flossen in den letzten 24 Stunden rund 21.700 BTC von kurzfristigen Inhabern an Börsen, alle mit Verlust verkauft, was auf zunehmenden panikgetriebenen Verkaufsdruck hinweist. Kombiniert mit einer schwachen institutionellen Nachfrage deutet dies darauf hin, dass die aktuelle Krypto-Korrektur mehr als nur ein routinemäßiger Markt-Rückgang ist.

Stattdessen scheint Kapital defensiv zu rotieren, wobei Smart-Money das Engagement reduziert, während die Angst in den Markt zurückkehrt, insbesondere da die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen weiter steigt, ein Hintergrund, der historisch auf die Krypto-Performance gedrückt hat.

In diesem Kontext erscheint eine Q2-Rallye im Stil von 2025 zunehmend unwahrscheinlich, da sich die aktuelle Bewegung weniger wie ein gesunder Reset und mehr wie der frühe Übergang in eine breitere Bärenphase anfühlt.


Abschließende Zusammenfassung

  • Die Inflation drängt die Märkte dazu, Zinserhöhungen neu zu bewerten, was die Inflationsabsicherungserzählung von Krypto herausfordert.
  • Panikverkauf, fallende Marktstimmung und schwache institutionelle Nachfrage deuten darauf hin, dass sich die aktuelle Korrektur möglicherweise von einem Reset in Richtung eines frühen Bärenmarktes verlagert.

Quelle: https://ambcrypto.com/bitcoin-down-25-in-q1-is-cryptos-correction-turning-bearish/

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