US-Präsident Donald Trump hat die weltweiten Märkte am Montag erneut überrascht. Er warnte, dass im Iran-Konflikt noch eine „große Welle“ bevorsteht. Statt eineUS-Präsident Donald Trump hat die weltweiten Märkte am Montag erneut überrascht. Er warnte, dass im Iran-Konflikt noch eine „große Welle“ bevorsteht. Statt eine

Gold stürzt ab – 120 Mrd. USD fließen in Krypto, während Trump vor „großer Welle“ warnt

2026/03/03 03:05
3 Min. Lesezeit
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US-Präsident Donald Trump hat die weltweiten Märkte am Montag erneut überrascht. Er warnte, dass im Iran-Konflikt noch eine „große Welle“ bevorsteht.

Statt einer üblichen Flucht in sichere Anlagen gab es jedoch eine der stärksten Kehrtwenden der letzten Zeit: Edelmetalle fielen stark, während Krypto deutlich anstieg.

Märkte überraschen: Kapital fließt von Gold in Bitcoin-Kurs

Trump beschrieb die aktuellen US-Militärschläge in einem Interview mit CNN als „sehr kraftvoll“. Er deutete an, dass noch eine größere Phase der Aktion bevorsteht.

In nur einer Stunde verloren Gold und Silber zusammen geschätzte 1,1 Billionen USD an Marktwert. Spot-Gold fiel um 2,05 Prozent, verlor fast 100 USD pro Unze und büßte etwa 750 Milliarden USD ein.

Silber zeigte zudem einen noch stärkeren Rückgang und sank in weniger als zwei Stunden um sieben Prozent. Hier gingen rund 370 Milliarden USD verloren, während der Kurs Richtung 88 USD pro Unze fiel.

Gleichzeitig wechselte viel Kapital in digitale Werte. Bitcoin stieg über 68.000 USD, legte innerhalb von etwa 50 Minuten um fünf Prozent zu und gewann schätzungsweise 60 Milliarden USD an Marktkapitalisierung. Ethereum erreichte wieder die 2.000-USD-Marke, stieg um 5,8 Prozent und brachte weitere 23 Milliarden USD ein.

Bitcoin- und Ethereum-KursentwicklungBitcoin- und Ethereum-Kursentwicklung. Quelle: TradingView

Viele waren überrascht, da Anleger bislang gewohnt sind, dass Gold bei geopolitischem Stress besser abschneidet.

Doch diesmal gab es bei Metallen großen Verkaufsdruck, während der Kryptomarkt den Schock aufnahm und weiter nach oben zog.

Derivate zeigen: Kaum Hebel, während Bitcoin geopolitische Schocks verkraftet

Die ersten Schlagzeilen lösten laut Berichten rund 300 Millionen USD an Krypto-Liquidationen aus. Allerdings deuteten die Derivate-Daten auf eine stabilere Lage trotz Schwankungen hin.

Die Finanzierungsraten lagen im sechsten Perzentil, was auf wenig spekulative Übertreibungen hindeutet. Das offene Interesse sank nur um etwa 1 Milliarde USD, was darauf hindeutet, dass gehebelte Positionen schon vor den aktuellen Ereignissen größtenteils abgebaut wurden.

Ähnliche Spannungen im Nahen Osten im letzten Jahr führten zu chaotischeren Kursbewegungen. Dieses Mal gab Bitcoin nur kurz nach, rutschte aber nicht weiter ab.

Dass es keine großen, aufeinander folgenden Liquidationen gab, zeigt, dass der Markt sich offenbar schon auf geopolitische Risiken eingestellt hatte.

Die starke Umkehr bei den Metallen wirft Fragen zu Positionierung und Liquidität auf. Schnelle Verkäufe am Terminmarkt für Gold und Silber können große Schwankungen auslösen, wenn viele Anleger gleichzeitig aussteigen.

Die Größenordnung der Bewegungen – bei der mehr als 1 Billion USD in einer Stunde verloren wurde – zeigt, wie empfindlich die Stimmung an den Märkten bei plötzlichen Veränderungen sein kann.

Da Trump signalisiert, dass noch eine größere Militäraktion kommen könnte, wird die Unsicherheit wohl anhalten. Die nächsten Nachrichten werden zeigen, ob der Kryptomarkt weiter stabil bleibt oder ob klassische sichere Häfen wieder gefragt sind.

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