Stablecoins sind kein Nebenprodukt von Krypto mehr. Laut Reeve Collins, Mitbegründer von Tether, stehen wir am Anfang einer grundlegenden Verschiebung imStablecoins sind kein Nebenprodukt von Krypto mehr. Laut Reeve Collins, Mitbegründer von Tether, stehen wir am Anfang einer grundlegenden Verschiebung im

Krypto-Chef: „Stablecoin-Milliarden bedeuten das Ende für Ihre Bank“

2026/02/28 00:49
2 Min. Lesezeit

Stablecoins sind kein Nebenprodukt von Krypto mehr. Laut Reeve Collins, Mitbegründer von Tether, stehen wir am Anfang einer grundlegenden Verschiebung im Finanzsystem.

Seine Botschaft ist klar: Geld wandert auf die Blockchain – und die Banken spüren das.

Vom Zahlungsmittel zum finanziellen Fundament

Während Stablecoins einst als praktische digitale Dollar für den Kryptohandel galten, sieht Collins sie heute als Rückgrat eines neuen Finanzzeitalters. Nicht, weil Menschen unbedingt eine „Stablecoin“ nutzen wollen, sondern weil sie Wert speichern und übertragen möchten – schnell, kostengünstig und weltweit.

Sobald Geld on-chain ist, wird es programmierbar. Das bedeutet direkte Kredite, globale Zahlungen ohne Zwischeninstanz und Zugang zu tokenisierten Staatsanleihen und anderen Real-World-Assets.

Laut Collins ist das die eigentliche Revolution: traditionelle Finanzprodukte – jedoch effizienter und ohne die klassische Bankenschicht.

Banken unter Druck

Die eigentliche Spannung liegt seiner Ansicht nach bei den Zinsen. Wer gibt heute die Rendite von Staatsanleihen an Sie weiter? Genau – die Bank in der Regel nicht vollständig.

Im Stablecoin-Modell entsteht eine Alternative, bei der Nutzer selbst die zugrunde liegenden Assets halten und dennoch einen digitalen Dollar ausgeben können.

Deshalb ist die Regulierung sogenannter „yield-bearing Stablecoins“ besonders sensibel. Wenn Verbraucher ein hochverzinsliches digitales Zahlungskonto führen können, gerät das traditionelle Bankmodell unter Druck. Collins ist überzeugt, dass sich dieser Prozess verzögern, aber nicht aufhalten lässt.

KI wird zur neuen Banking-App

Ein bemerkenswerter Teil des Gesprächs dreht sich um KI. Collins bezeichnet künstliche Intelligenz als den „Interface-Moment“ der Blockchain.

Anstatt selbst Wallets zu verwalten oder Protokolle verstehen zu müssen, wird künftig ein KI-Agent automatisch den schnellsten, sichersten oder renditestärksten Weg für Ihr Geld wählen.

Stablecoins werden damit seiner Ansicht nach zum Treibstoff einer digitalen Wirtschaft, in der Mikrozahlungen, automatische Investments und globale Transaktionen selbstverständlich sind.

„Alles geht on-chain“

Seine ambitionierteste Aussage? Dass letztlich nahezu das gesamte Geld über Blockchain-Infrastruktur fließen wird. Nicht, weil die Menschen Krypto-Fans sind, sondern weil es technisch überlegen funktioniert.

Ob das tatsächlich das „Ende“ der Banken bedeutet, bleibt abzuwarten. Doch eines macht Collins deutlich: Stablecoins sind längst kein Experiment mehr. Sie sind ein ernstzunehmender Herausforderer des bestehenden Systems – und diese Milliarden wachsen rasant.

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