Der UNI-Token von Uniswap ist in den letzten 24 Stunden um fast 15 % gestiegen, nachdem der neue Governance-Vorschlag vorgestellt wurde, der die Einnahmen des Protokolls erhöhen könnte. Händler und Investoren haben positiv auf Uniswap reagiert, das bald deutlich höhere Einnahmen aus Handelsgebühren generieren könnte.
Der Governance-Vorschlag zielt darauf ab, den Gebührenschalter-Mechanismus von Uniswap auf acht Blockchains auszuweiten. Der Gebührenschalter ermöglicht es Uniswap, einen Teil der auf seiner Plattform generierten Handelsgebühren einzusammeln. Anstatt dass alle Gebühren an Liquiditätsanbieter gehen, wird ein kleiner Teil davon in die Treasury des Protokolls umgeleitet, die dann für den Rückkauf von UNI-Tokens, das Verbrennen von UNI-Tokens und das Wachstum der Treasury verwendet werden kann. Wenn dieser Vorschlag genehmigt wird, würde er ein automatisiertes System einführen, das standardmäßig Gebühren auf alle neuen V3-Liquiditätspools anwendet.
Analysten schätzen, dass dies zusätzliche 27 Millionen Dollar an jährlichen Einnahmen generieren könnte. Uniswap generiert bereits 34 Millionen Dollar pro Jahr aus aktivierten Gebühren. Wenn dieser Vorschlag durchgeht, könnten die gesamten annualisierten Gebühreneinnahmen von Uniswap erheblich steigen. Im ersten Quartal 2026 verzeichnete das Protokoll einen Bruttogewinn von etwa 3,12 Millionen Dollar.
Die Governance-Rechte haben hauptsächlich den UNI-Inhabern zugutekommen. Diese Ausweitung des Gebührenschalters markiert eine bedeutende Verschiebung im umsatzgenerierenden Protokoll von Uniswap. UNI-Verbrennungen und ein geringeres Token-Angebot können sich in mehr Handelsvolumen von mehreren Blockchains übersetzen.
Die Wettbewerbsfähigkeit von Uniswap könnte durch die höheren Protokollgebühren beeinträchtigt werden. Liquiditätsanbieter und Market Maker könnten zu alternativen Plattformen wechseln, wenn die Gebühren weniger attraktiv werden. Wenn die Abstimmung durchgeht, wird Uniswap weiter zu einer Cross-chain-Plattform zur Umsatzgenerierung übergehen.
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