Die alte Garde der Finanzwelt setzt ein Zeichen. SWIFT, das Rückgrat des internationalen Zahlungsverkehrs, hat eine Bombe platzen lassen: Gemeinsam mit JP Morgan und einer globalen Bankengruppe entwickelt das Netzwerk einen Blockchain-basierten Ledger für grenzüberschreitende Zahlungen.
SWIFT verkündete auf X: JP Morgan arbeite mit ihnen als Teil einer globalen Bankengruppe, die dabei helfe, einen Blockchain-basierten Ledger für grenzüberschreitende Zahlungen zu designen und zu liefern.
Das Ziel: Interoperabilität und Echtzeit-Zahlungen rund um die Uhr. Durch branchenweite Zusammenarbeit wolle man die Schienen der Zukunft bauen.
Fun Fact: SWIFT wickelt täglich über 40 Millionen Nachrichten zwischen mehr als 11.000 Finanzinstituten ab. Wenn dieses Netzwerk auf Blockchain umstellt, wäre das eine der größten Migrationen der Finanzgeschichte!
Swift, Quelle: XDie traditionelle Finanzwelt steht unter Zugzwang. Blockchain-basierte Zahlungsnetzwerke haben in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Institutionelle Investoren fordern schnellere Abwicklung, Unternehmen wollen niedrigere Kosten, und Regulierer drängen auf mehr Transparenz.
Die Antwort der Banken: Wenn die Technologie nicht aufzuhalten ist, dann bauen wir sie selbst.
JP Morgan ist dabei kein Neuling. Die Bank betreibt seit Jahren ihr eigenes Blockchain-Netzwerk Onyx und hat mit JPM Coin einen eigenen digitalen Token für institutionelle Zahlungen. Jetzt bringt sie diese Expertise in das Projekt ein.
Die Details sind noch spärlich, aber die Stoßrichtung ist klar. SWIFT will die „Schienen der Zukunft” bauen – eine Infrastruktur, die bestehende Bankensysteme mit Blockchain-Technologie verbindet.
Der Fokus liegt auf Interoperabilität. Statt einem geschlossenen System soll der neue Ledger verschiedene Netzwerke und Währungen miteinander verbinden. Echtzeit-Abwicklung und 24/7-Verfügbarkeit sind die Kernversprechen.
Fun Fact: Traditionelle SWIFT-Überweisungen können 1-5 Werktage dauern. Blockchain-Lösungen schaffen dasselbe in Sekunden. SWIFT muss aufholen – und zwar schnell!
Die Ankündigung zeigt: Blockchain ist im Mainstream angekommen. Wenn SWIFT und JP Morgan eigene Ledger bauen, ist die Technologie keine Spielerei mehr, sondern ernsthafte Finanzinfrastruktur.
Für bestehende Krypto-Zahlungsnetzwerke bedeutet das Konkurrenz durch finanzstarke Akteure mit jahrzehntelangen Kundenbeziehungen. Für die gesamte Branche ist es eine Validierung: Die größten Banken der Welt setzen auf Blockchain.
Die entscheidende Frage bleibt: Wer liefert schneller, günstiger und zuverlässiger? Der Wettbewerb um die Zukunft der Zahlungen hat gerade erst richtig begonnen.
Der Beitrag Bankgiganten schlagen zurück: SWIFT und JP Morgan bauen Blockchain-Netzwerk! erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


