Bitcoin verzeichnet den fünften Monat in Folge rote Kerzen. Trotzdem gibt es noch immer kein deutliches Signal für eine lange untere Lunte, die starke KaufunterBitcoin verzeichnet den fünften Monat in Folge rote Kerzen. Trotzdem gibt es noch immer kein deutliches Signal für eine lange untere Lunte, die starke Kaufunter

Warum der Bitcoin-Kurs im Februar erneut stark fallen könnte

2026/02/17 15:45
3 Min. Lesezeit

Bitcoin verzeichnet den fünften Monat in Folge rote Kerzen. Trotzdem gibt es noch immer kein deutliches Signal für eine lange untere Lunte, die starke Kaufunterstützung anzeigt. Gleichzeitig zeigen Whale-Daten anhaltenden Verkaufsdruck. Ein erneuter Kursrutsch ist möglich, falls die Nachfrage das Angebot nicht aufnehmen kann.

Whale-Inflow-Ratio auf Binance erreicht im Februar ein neues Hoch

Das Whale-Inflow-Ratio misst den Anteil der BTC-Zuflüsse aus den zehn größten Transaktionen im Verhältnis zu den gesamten Börsenzuflüssen. Ein hoher Wert deutet oft auf stärkeren Verkaufsdruck großer Halter hin.

Im Februar fiel der Bitcoin-Kurs unter 70.000 USD. Gleichzeitig erreichte der Sieben-Tage-Durchschnitt dieses Ratios laut Daten von CryptoQuant den höchsten Stand der letzten zwei Jahre.

Whale-Zufluss-Ratio (Bitcoin). Quelle: CryptoQuantWhale-Zufluss-Ratio (Bitcoin). Quelle: CryptoQuant

Was hat diesen Anstieg bei den Zuflüssen ausgelöst? Ein bedeutender Teil scheint mit Bitcoin-Transfers von einer Wallet verbunden zu sein, die Arkham Garrett Jin zuordnet.

Garrett Jin ist ein chinesischer Unternehmer und war früher CEO der inzwischen geschlossenen Börse Bitforex. Er machte im Oktober letzten Jahres Schlagzeilen, als er den Markt beim Crash erfolgreich shortete.

Arkham-Daten zeigen, dass die Wallet allein seit Anfang Februar um mehr als 10.000 BTC geschrumpft ist. Seit August des letzten Jahres – damals lag der Bitcoin-Kurs über 110.000 USD – hat die Adresse über 67.000 BTC verkauft.

Bitcoinguthaben-Verlauf von Garrett Jin. Quelle: ArkhamBitcoin-Guthaben-Verlauf von Garrett Jin. Quelle: Arkham

Lookonchain, ein Konto, das auffällige On-Chain-Bewegungen beobachtet, meldete, dass Garrett Jin im Februar 5.000 BTC zu Binance verschoben und dort verkauft habe.

Die entscheidende Frage ist, ob er weiterhin BTC zu Börsen transferiert. Außerdem bleibt offen, ob auch andere Whales dieser Strategie folgen.

Bitcoin startet in eine Phase hoher Volatilität

Whale-Aktivität in einer Aufwärtsphase kann durch neue Nachfrage oft aufgenommen werden, ohne dass es zu starken Kursrückgängen kommt. In diesen Fällen wechseln Coins zu Investoren, die zu höheren Kursen kaufen. Treten jedoch große Zuflüsse bei negativer Stimmung auf, steigt das Risiko eines neuen Einbruchs deutlich.

Dieses Risiko nimmt zu, da die historische Volatilität von Bitcoin den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht.

Historische Volatilität misst, wie stark der Bitcoin-Kurs in einem bestimmten Zeitraum geschwankt hat. Hohe Werte zeigen an, dass größere Kursschwankungen in kurzer Zeit möglich sind.

Bitcoin historische Volatilität. Quelle: CoinglassBitcoin historische Volatilität. Quelle: Coinglass

Dieses Signal allein gibt noch nicht an, ob der Markt bullisch oder bärisch wird. Doch hohe Volatilität zusammen mit starken Whale-Zuflüssen sprechen dafür, dass die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Rückgangs gestiegen ist.

Laut der neuesten Analyse von BeInCrypto kann steigender Verkaufsdruck Bitcoin in den Bereich um 55.600 USD drücken und damit die tiefere Bear-Flag-Prognose bestätigen. Im Gegensatz dazu müsste Bitcoin auf 70.800 USD steigen, um sich kurzfristig zu stabilisieren.

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