Während viele Unternehmen bei einem schweren Bitcoin-Crash in Schwierigkeiten geraten würden, sagt der größte Bitcoin-Besitzer der Welt, dass er einen Rückgang bis 8.000 Dollar verkraften kann.
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Es geht um das Unternehmen Strategy, ein amerikanisches Unternehmen, das als größter Bitcoin-Besitzer der Welt bekannt ist. Laut dem Unternehmen kann es selbst einen extremen Rückgang des Bitcoin-Kurses auf rund 8.000 Dollar verkraften und dabei seine Schulden weiter bezahlen.
Das Unternehmen besitzt nach eigenen Angaben etwa 714.644 Bitcoin. Laut Daten von bitcointreasuries liegt der Gesamtwert bei rund 49 Milliarden Dollar, umgerechnet etwa 41 Milliarden Euro. Gleichzeitig hat Strategy etwa 6 Milliarden Dollar an Schulden, was etwa 5 Milliarden Euro entspricht. Das sind Kredite, die das Unternehmen bei Anlegern aufgenommen hat.
Strategy rechnet vor, dass Bitcoin vom aktuellen Kurs von rund 68.000 Dollar etwa 88 Prozent fallen müsste, bevor der Wert des Bitcoin-Bestands in die Nähe dieser Schulden kommt.
Strategy will in den kommenden drei bis sechs Jahren auch etwas an diesen Schulden ändern. Michael Saylor, der Gründer des Unternehmens, sagte, dass der Plan ist, einen großen Teil der Kredite in diesem Zeitraum in Aktien umzuwandeln.
Das bedeutet, dass die Schulden nicht mit Geld zurückgezahlt werden. Stattdessen erhalten die Menschen, die Geld verliehen haben, Aktien des Unternehmens. So wird die Schuld auf dem Papier kleiner.
Für bestehende Aktionäre kann das weniger günstig sein. Wenn neue Aktien hinzukommen, wird ihr Anteil am Unternehmen automatisch kleiner.
Der Kurs der Strategy-Aktie bewegt sich in letzter Zeit deutlich mit Bitcoin. Seit der Bitcoin-Kurs ab Oktober von etwa 126.000 Dollar auf rund 60.000 Dollar gefallen ist, geriet auch die Aktie unter Druck.
Strategy-Aktie erholt sich leicht nach Rückgang und steht bei rund 134 Dollar. Quelle: Google Finance
Freitag schloss die Aktie bei rund 133,88 Dollar, während sie im Juli noch bei rund 456 Dollar stand. Das zeigt, wie viel Einfluss der Bitcoin-Kurs auf das Unternehmen hat.
Trotz des niedrigeren Kurses gab Michael Saylor an diesem Wochenende erneut ein Signal, dass Strategy möglicherweise wieder Bitcoin nachkaufen will.
Damit macht das Unternehmen deutlich, dass es an seinem Plan festhält.
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