Illegale Geldströme erreichen 2026 neue Dimensionen. Besonders DeFi und Krypto verändern die Risikolandschaft für Finanzinstitute rasant. Ein neuer Report von CIllegale Geldströme erreichen 2026 neue Dimensionen. Besonders DeFi und Krypto verändern die Risikolandschaft für Finanzinstitute rasant. Ein neuer Report von C

9,8 Bio. USD: DeFi im Fokus der Geldwäsche

2026/02/11 22:30
2 Min. Lesezeit

Illegale Geldströme erreichen 2026 neue Dimensionen. Besonders DeFi und Krypto verändern die Risikolandschaft für Finanzinstitute rasant.

Ein neuer Report von ComplyAdvantage verdeutlicht, wie stark sich Finanzkriminalität digitalisiert hat. Dabei stehen Echtzeit-Zahlungen und KI-gestützte Netzwerke im Zentrum der Entwicklung.

Finanzkriminalität explodiert: 9,8 Bio. USD über neue Zahlungsschienen verschoben

Laut dem Bericht bewegen sich inzwischen 9,8 Billionen USD an Stablecoin- und Krypto-Transaktionen über digitale Zahlungsschienen. Diese Infrastruktur erlaubt sofortige und irreversible Transfers, wodurch klassische Kontrollmechanismen unter Druck geraten.

Gleichzeitig erklärten 61 Prozent der befragten Finanzunternehmen, Echtzeit-Monitoring sei ihre wichtigste Verteidigung gegen Geldwäsche über DeFi. Allerdings zeigte sich, dass viele Altsysteme mit der Geschwindigkeit moderner Transaktionen nicht mithielten.

Insgesamt wurden mehr als 600 Führungskräfte aus Compliance und Management befragt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Lücke zwischen technischer Innovation und institutioneller Abwehr weiter wuchs.

KI als Beschleuniger für Täter und Verteidiger

Besonders deutlich wurde der Einfluss künstlicher Intelligenz. 88 % der Organisationen betrachteten KI inzwischen als essenziell, um digitale Vermögensdelikte aufzudecken.

Kriminelle Netzwerke nutzten generative KI, um Identitäten zu fälschen, Dokumente zu manipulieren und Betrug zu skalieren. Dadurch stiegen Tempo und Komplexität illegaler Aktivitäten erheblich.

Iain Armstrong, ehemaliger Finanzkriminalitäts-Experte der FCA, warnte:

Er betonte zudem:

Die Studie zeigte außerdem strukturelle Schwächen bei vielen Instituten. 99 Prozent der Befragten gaben an, Einschränkungen bei der Erkennung von Finanzkriminalität zu haben.

Cybercrime, organisierte Kriminalität und Sanktionen

Cyberkriminalität stellte für 54 Prozent der Unternehmen das größte Risiko dar. Dahinter folgten organisierte Kriminalität mit 37 Prozent und Menschenhandel mit 33 Prozent.

Cybercrime führt Liste der Bereiche mit erhöhtem Regulierungsbedarf an – Quelle: State of Financial Crime Report 2026

Parallel gewannen Sanktionsumgehung und professionelle Geldwäsche-Netzwerke an Bedeutung. Blockchain-Analysen belegten, dass sanktionierte Akteure 2024 rund 15,8 Milliarden USD in Krypto erhielten.

Der Report machte deutlich, dass Finanzkriminalität zunehmend vernetzt und industrialisiert agierte. Deshalb müssten Institute schneller, datengetriebener und technologiegestützt reagieren.

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BitcoinEthereumNews2025/09/18 12:46