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Russland beendet Krypto-Grauzone mit neuem nationalem Rahmenwerk

2026/01/30 00:10

Wichtigste Erkenntnisse

  • Russland bereitet ein umfassendes Kryptowährung Gesetz vor, das den regulierten Handel durch Privat- und institutionelle Anleger bis 2027 legalisieren könnte
  • Nicht registrierte Krypto-Börsen könnten mit schweren Strafen rechnen, was jahrelange rechtliche Unklarheiten beendet
  • Der Zugang für Privatanleger wird auf genehmigte Mainstream Kryptowährungen beschränkt sein, mit strengeren Regeln für kleinere Token

Nach anhaltenden internen Meinungsverschiedenheiten ist Moskau nun kurz davor, einen einheitlichen Krypto-Rahmen zu finalisieren. Der legislative Vorstoß wird von Anatoly Aksakov koordiniert, der bestätigte, dass ein umfassendes Gesetz Ende Juni zur Überprüfung durch die Staatsduma angesetzt ist. Bei Genehmigung würden die Regeln schrittweise ab diesem Sommer eingeführt werden, wobei ein vollständiger Marktzugang für Investoren bis 2027 erwartet wird.

Dies markiert einen scharfen Bruch mit Russlands bisherigem Ansatz, bei dem Krypto in einem geduldeten, aber undefinierten Raum existierte, weder vollständig legal noch ausdrücklich verboten.

Beendigung der Grauzone für Börsen

Eines der zentralen Ziele der Gesetzgebung ist es, Krypto-Börsen unter direkte staatliche Aufsicht zu bringen. Plattformen müssen sich registrieren und Finanzvorschriften einhalten, ähnlich wie traditionelle Finanzinstitute. Der Betrieb außerhalb dieses Rahmens würde nicht länger leicht behandelt werden, wobei die Strafen möglicherweise Strafanzeigen umfassen, was Russlands Durchsetzung gegen illegale Bankaktivitäten widerspiegelt.

Zum ersten Mal würde der Krypto-Handel von informeller Akzeptanz zu ausdrücklicher rechtlicher Anerkennung übergehen.

Warum die Zentralbank ihren Ton änderte

Russlands Zentralbank war lange Zeit einer der schärfsten Kritiker von Krypto und forderte zeitweise ein vollständiges Verbot. Diese Position hat sich angesichts der veränderten wirtschaftlichen Realitäten abgeschwächt. Von den USA, der EU und Großbritannien verhängte Sanktionen haben den Zugang zum dollarbasierten Handel erschwert und Unternehmen gezwungen, alternative Abrechnungsmethoden zu erkunden.

Parallel dazu berichten inländische Banken von steigender Nachfrage von Kunden, die Zugang zu tatsächlichen digitalen Vermögenswerten statt synthetische Vermögenswerte suchen. Während die Zentralbank weiterhin den digitalen Rubel fördert, dessen breitere Einführung für später in diesem Jahr geplant ist, hat sie auch akzeptiert, dass dezentrale Krypto-Vermögenswerte Teil der Finanzlandschaft werden.

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Wer kann Krypto kaufen und was kann gekauft werden

Privatanleger werden zur Teilnahme zugelassen, jedoch unter strenger Kontrolle. Gesetzgeber diskutieren Eignungsprüfungen und jährliche Limits, wie viel Einzelpersonen investieren können. Darüber hinaus wird der Zugang wahrscheinlich auf eine kurze Liste großer, liquider Kryptowährungen beschränkt sein.

Es wird erwartet, dass diese Liste Bitcoin und Ethereum umfasst, während Vermögenswerte außerhalb des genehmigten Bereichs qualifizierten Investoren vorbehalten wären. Das Ziel ist es, das Risikoexposure zu begrenzen und dennoch eine breite Teilnahme zu ermöglichen.

Stablecoins als Handelsinstrument

Stablecoins entwickeln sich zu einem separaten Schwerpunkt innerhalb des Gesetzes. Politische Entscheidungsträger betrachten sie zunehmend als Instrumente für grenzüberschreitenden Handel statt als spekulative Vermögenswerte. Dollar-gekoppelte Token wie USDT, ausgegeben von Tether, könnten von Unternehmen für internationale Abrechnungen verwendet werden, allerdings wahrscheinlich nur über lizenzierte Vermittler.

Dieser Ansatz spiegelt Russlands Bedarf an Alternativen zu traditionellen dollarbasierten Zahlungskanälen wider.

Ein globales Regulierungswettrennen

Russlands Schritt erfolgt, während andere große Volkswirtschaften mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. In den Vereinigten Staaten wird erwartet, dass Gesetzgeber heute den lange verzögerten CLARITY Act erneut prüfen, während Washington versucht, klarere Regeln für Krypto-Märkte und Stablecoins zu etablieren. Während sich die politischen Motivationen unterscheiden, konvergieren beide Länder zur gleichen Schlussfolgerung: Regulatorische Unsicherheit ist nicht länger tragbar.


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