Ondo Finance reicht bei der SEC ein, um Ethereum-Blockchain-Schienen auf seine Global Markets-Plattform zu bringen, die sich an US-Aktien für Nicht-US-Investoren richtet.
Ondo Finance unternahm am 13.04. einen mutigen regulatorischen Schritt. Das Krypto-Unternehmen reichte einen No-Action-Antrag bei der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC ein.
Der Antrag konzentriert sich auf Ondo Global Markets, seine Plattform für Nicht-US-Investoren. Über OGM erhalten Nutzer Zugang zu Onchain-Token, die mit über 200 US-Aktien und ETFs verknüpft sind.
Ondo möchte nun die Genehmigung der SEC erhalten, um eine gezielte Ethereum-Ebene in die Mischung einzubringen.
Verwandte Lektüre:
Was Ondos SEC-Antrag tatsächlich vorschlägt
Der Antrag ist in seinem Umfang begrenzt. Ondo bittet die SEC nicht, das Wertpapierrecht zu überarbeiten.
Stattdessen sucht es eine Bestätigung, dass das Hinzufügen einer begrenzten Ethereum-Mainnet-Ebene zu den OGM-Operationen keine Durchsetzungsmaßnahmen auslösen würde.
Das Unternehmen möchte Blockchain-Schienen für drei Schlüsselfunktionen nutzen: Sicherheitenüberwachung, Erstellungs- und Rücknahmeworkflows sowie Abstimmung über sein Produktportfolio hinweg.
Wichtig ist, dass die zugrunde liegende Rechtsstruktur unberührt bleibt. Bestehende Verwahrer und Aufzeichnungssysteme bleiben bestehen. Die Onchain-Ebene ergänzt sie lediglich.
BitGo, ein regulierter Verwahrer, würde die tokenisierten Wertpapieransprüche auf dem Ethereum Mainnet halten.
Ondo wählte Ethereum, weil OGM bereits in Ethereum-kompatiblen Umgebungen läuft.
Die Verwendung derselben Schiene reduziert Reibungen im gesamten System. Darüber hinaus beschrieb das Unternehmen dies als Innovation in der Aufzeichnungsführung, nicht als Überholung der Marktstruktur.
Wie Ondo Global Markets für Nicht-US-Investoren funktioniert
OGM bietet Nicht-US-Investoren Zugang zu US-börsennotierten Aktien und ETFs über tokenisierte Schuldscheine. Die Token sind vollständig durch Offchain-Wertpapiere gedeckt.
Darüber hinaus können Investoren sie rund um die Uhr einlösen. Das Modell hält Vermögenswerte innerhalb eines regulierten Rahmens und bietet gleichzeitig Blockchain-nativen Zugang.
Ondo betonte, dass sich keine Kernfunktion von OGM unter dem vorgeschlagenen Modell ändert. Darüber hinaus bleiben die offiziellen Bücher und Aufzeichnungen in traditionellen Systemen.
Die Blockchain-Ebene übernimmt nur spezifische operative Aufgaben. Dieses sorgfältige Design ist es, was Ondo glaubt, die Struktur rechtlich fundiert macht.
Befürworter sehen dies als reales Beispiel für regulierte Tokenisierung.
Kritiker äußern jedoch Bedenken. Sie beschrieben die Token als synthetische Schuldscheine. Er wies auf Intermediär-Risiken hin und zitierte eine aktuelle SEC-Stellungnahme zu diesem Thema.
Lesen Sie auch:
Was eine SEC-Genehmigung für Kryptomärkte bedeuten könnte
Eine No-Action-Position der SEC würde kein neues Gesetz schaffen.
Sie würde Ondo jedoch Raum geben, voranzuschreiten, ohne auf einen langwierigen Regelungsprozess warten zu müssen. Das Unternehmen sieht diese Genehmigung als praktisch und zeitkritisch an.
Wenn genehmigt, könnte das Modell als Blaupause für andere dienen. Ein breiterer globaler Marktzugang durch Blockchain-Infrastruktur bleibt das größere Bild.
Die regulierte Tokenisierung traditioneller Wertpapiere gewinnt branchenweit an Bedeutung.
Die SEC hat auf den Antrag noch nicht geantwortet. Das Ergebnis könnte prägen, wie Regulierungsbehörden öffentliche Blockchain-Infrastruktur in Wertpapiermärkten künftig behandeln.
Quelle: https://www.livebitcoinnews.com/ondo-files-with-sec-to-bring-public-blockchain-rails-to-ogm/








